als Seitenüberspringer würde ich mich nicht gerade bezeichnen, aber als Seitenüberflieger. Wenn mir Exkurse und Abschweifungen zum Zeitpunkt des Lesens zu weit gehen, dann lese ich extrem diagonal und nur mit Blick darauf, wann dieser bewußte Abschnitt endet, und an der Stelle steige ich dann konzentriert wieder ein. Das heißt nicht, daß ich solche Teile gar nicht lese, denn es kann sehr gut sein, daß ich mich durch eine Schlachtenbeschreibung lese, aber im nächsten Kapitel umfangreiche Ausführungen zur Landwirtschaft auslasse. Und beim Wiederlesen kann es passieren, daß ich es genau umgekehrt halte oder beides überfliege oder beide gründlich lese. Das hängt auch immer von meiner akuten Lesestimmung ab. Ganz schön schräg, ich weiß :breitgrins:
Bei mir ist es genauso. Wenn ich das Gefühl habe, so viel zu überfliegen, daß ich etwas verpasse das wert ist gelesen zu werden, lege ich das Buch beiseite und schlag es ein paar Wochen später wieder auf. Auch wenn ich noch sehr viele Bücher lesen möchste, habe ich mir kein Lesepensum auferlegt; und somit habe ich auch kein Problem, wenn es bei dem ein oder anderen Buch mal etwas länger dauert.