Hallo waldfee, hallo Peter,
bin heute vorerst bis zur Seite 60 gekommen und muß schon sagen, daß ich über manche Sätze und Passagen tatsächlich länger nachgedacht habe, z.B. über die aus dem Kapitel über den "geistigen Umsturz". Aber vermöge jenes geheimen Gesetzes , das dem Menschen keine Nachahmung erlaubt, ohne sie mit einer Übertreibung zu verknüpfen, wurde damals alles so kunstgerecht gemacht, wie es die bewunderten Vorbilder niemals zustandegebracht hätten,...
Ich glaube, diese Zeit ist noch nicht vorbei. Man sehe sich als einen Beleg von wahrscheinlich vielen doch nur einmal die "moderne" Architektur Berlins an.
Ich bin allerdings ganz froh, daß die einzelnen Kapitel relativ kurz sind. Quasi kompakte Sinneinheiten, immer mit einer Verbindung zu Ulrich. Wirklich grandios finde ich die Beschreibungen der einzelnen Personen: z.B. Bonadea, die nur den einen Fehler hatte, daß sie in einem ganz ungewöhnlichen Maß schon durch den Anblick von Männern erregbar war.
Um dauerhaft Lust auf den Wälzer zu haben, wünsche ich mir natürlich noch mehr Handlung. :zwinker:
Mein heutiger Wortschatz-Erweiterungs-Beitrag: zaudern.
Viele Grüße, tyrone
P.S.: Von Pynchon gibt es noch zwei andere Fotos. Und wenn es um universale Verschwörungstheorien geht, bin ich immer zu haben. EINEN Lieblingsautor habe ich nicht, aber Pynchons Romane mag ich schon sehr.
P.P.S: Wie funktioniert das eigentlich mit dem Zitieren aus älteren Beiträgen?