Beiträge von LeserAndi

    Hallo,


    auch ich bin neu hier und will mich kurz vorstellen.


    Erst nach dem Abitur fing ich, von einem Freund animiert, an freiwillig und mit Freude zu lesen. Es waren Thomas Mann und die "Effi Briest" Fontanes, die mir ans Herz gelegt wurden. Seitdem gehören beide Schrifsteller zu meinen Lieblingen. Doch dann entdeckte ich Balzac und seine "Menschliche Komödie" und bin ihr bis heute treu geblieben.


    Sonst kommen gelegentlich mal Goethe, Schiller und (Achtung, Stilbruch!) Kapielski vor.


    Da ich viel mit dem Auto unterwegs bin, höre ich auch sehr viel Hörbücher und Hörspiele. Gerade bei schon von mir gelesenen Stücken konnte ich eine neue Sicht auf das Werk finden. Bei Thomas Mann beispielsweise die Ironie..


    Musikalisch bin ich recht breit aufgestellt. Da gibt es Brahms, Bruckner, aber auch Satie und Ravel, weniger Mozart. Wagner gehört bei den Opern zu meinen absoluten Favoriten, aber auch die Italienische Oper und das Belcanto-Fach erfreuen mich und mein Ohr. Bei moderner(er) Musik bilden Frank Zappa, Element of Crime, aber auch hartes, schnelles "Heavy-Metal" (gerade wegen der Virtuosität der Instrumentalisten) meinen Geschmack, bin aber auch für anderes offen. Beim Jazz konnte ich noch keine klare Richtung feststellen, da bin zu sehr stimmungsabhängig.


    Soweit bis hierher, ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag,
    sagt der LeseAndi.

    Hallo,


    ich bin neu hier und als großer Freund der Literatur Balzacs fühle ich mich gleich angesprochen.


    "Vater Goriot" ist großartig, ebenso die "Illusionen", die "Kurtisanen" fand ich fast besser, doch als hervorragenden Einstieg finde ich " Das Haus der ballspielenden Katze" oder "Tante Lisbeth" besser geeignet Der erstgenannte Roman ist kurz genug, um nicht gleich zu verschüchtern, bietet aber das ganz typische Spektrum der Balzacschen Charaktere. Der zweitgenannte Roman ist noch ausgefeilter, als der erste, aber auch umfangreicher.


    Ich lese übrigens gerade an der "Kehrseite der Geschichte unserer Zeit", auch fein, moralisch bisher fast mit dem "Landarzt" zu vergleichen, welcher nun die Basis für das moralische Programm einer politischen Organisation wäre...


    Ich empfehle allen Lesern, speziell denen, die nicht französische Geschichte, Literatur des 18. Jahrhunderts (und früher), sowie katholische Theologie studiert haben, die Ausgaben beispielsweise des Aufbau-Verlages, da diese Anmerkungen zu einzelnen Anspielungen haben. Nur so läßt sich wirklich der Geist dieser Bücher verstehen. Kiepenheuer bietet auch diese Anmerkungen und bestimmt noch andere mehr. Ich habe die komplette "Menschliche Komödie", doch leider die vom Diogenes Verlag (Abdruck von Rowohlt), also ohne Erläuterungen. Damals habe ich nur auf den Preis geachtet - ein großer Fehler!


    Viele Grüße vom Andi an die anderen Balzac-Freunde.