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Klassische Autoren und Werke / Re: Virginia Woolf - Mrs. Dalloway
« Letzter Beitrag von Jaqui am 16. Juli 2017, 22:55 »
@firiath: du hattest recht was Septimus betrifft. Er ist wirklich depressiv und nicht glücklich wie ich gedacht habe.

Die Szene wie er seine Frau fand. Warum er sie heiratete und wie er so geworden ist wie er heute ist, ist sehr lesenswert.  :winken:
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Kein Problem firiath  :winken:

Für das Buch muss man sich wirklich zeit nehmen. Ich hab versucht einige Seiten zu lesen und dann wieder nur ein paar. Das bringt nichts.

Solange ich nicht mindestens eine Stunde am Stück Zeit habe hat es sowieso keinen Sinn.

Ich schreibe meine eindrücke aber weiterhin auf. Vielleicht hat ja wer Lust nachzulesen.
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@Jaqui
Mit mir und Mrs. Dalloway oder jedem anderen Buch wird das momentan leider doch nichts, zumindest nicht in einer Leserunde. Ich hab momentan - neben dem ohnehin schon gut gefüllten Alltag - einen Umzug und eine Hausauflösung innerhalb der Familie zu stemmen und schaff es doch nicht mir so viel Zeit und vor allem Ruhe freizuräumen um aktiv an einem gemeinsamen Lesen teilzunehmen. Ich werd das Buch aber auf jeden Fall irgendwann noch fertiglesen.
Entschuldige bitte Jaqui, das nächste Mal klappts hoffentlich wieder besser  :smile:
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Klassische Autoren und Werke / Re: Jane Austen
« Letzter Beitrag von Jaqui am 16. Juli 2017, 10:07 »
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Klassische Autoren und Werke / Re: Virginia Woolf - Mrs. Dalloway
« Letzter Beitrag von Jaqui am 15. Juli 2017, 16:34 »
Ich habe jetzt knapp die Hälfte des Buches gelesen und ich bin nach wie vor begeistert.

Peter Walsh wird immer mehr zu einer zentralen Figur. Seine Beziehung zu clarissa rückt jetzt auch vermehrt in dem Vordergrund.

Ich hoffe dass ich am abend weiter komme. Die letzten tage waren leider nicht sehr lesereich.
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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Re: Georg-Büchner-Preis
« Letzter Beitrag von Lauterbach am 12. Juli 2017, 13:01 »
Danke Gina für deine Eindrücke zu den Regentonnenvariationen.
Ich lese auch eher selten aktuelle Lyrik.

Gruß, Lauterbach
 
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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Re: Kondolenzbuch
« Letzter Beitrag von Lauterbach am 12. Juli 2017, 12:50 »
Peter Härtling ist mit 83 Jahren verstorben.

Seinen Schubert und Schumanns Schatten haben mir gefallen, der Hölderlin liegt hier noch ungelesen herum.

Gruß, Lauterbach
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Klassische Autoren und Werke / Re: Virginia Woolf - Mrs. Dalloway
« Letzter Beitrag von Jaqui am 11. Juli 2017, 12:17 »
Ich bin jetzt bei der stelle an der Peter Walsh an damals zurück denkt wie er gegangen ist. Und wo Richard Dalloway auf der Bildfläche erscheint.

Hier wird deutlich warum clarissa und Peter nie heiraten konnten. Sehr schön gemacht diese Stelle.
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Klassische Autoren und Werke / Re: Virginia Woolf - Mrs. Dalloway
« Letzter Beitrag von Jaqui am 10. Juli 2017, 11:25 »
Warum hat sie ihn eigentlich nicht geheiratet?

Weiter vorne hat sie geschrieben, daß sie Peter  Heiratsantrag nicht angenommen hatte, weil ihr die Beziehung zu eng war, sie Tag und Nacht und jede Sekunde miteinander verbracht hätten und wenn ich es richtig verstanden hatte wäre ihr das zuviel gewesen.... , diese bedingungslose Liebe hat ihr vielleicht Angst gemacht damals und sie hat die Sicherheit gewählt.

Srimmt. Jetzt wo du es erwähnst weiß ich wieder dass ich das gelesen habe.  :redface:


Gleichzeitig hab ich aber schon das Gefühl daß sie es bedauert so gewählt zu haben oder dieser Entscheidung, der Möglichkeit zur Entscheidung  zumindest melancholisch nachsinnt, so sehr sie ihr jetziges geordnetes und priviligiertes Leben  auch schätzt. Die Szene mit den beiden während sie krampfhaft weiternäht und er sie besucht und sie beide über ihre Vergangenheit nachdenken ist sehr intensiv beschrieben.

Ich denke auch, dass sie es bedauert. Zumindest mit Wehmut zurück denkt und sich ausdenkt: Was wäre wenn.


Zitat
Die Handlung rund um Lucrezia finde ich auch sehr interessant. Allerdings habe ich den Eindruck dass ihr Mann glücklich in seiner eigenen Welt ist.
Hm, nein, auf mich wirkt er  schwer depressiv oder sonstwie gequält,  auf jeden Fall nicht gesund und in keinster Weise glücklich, eher als ob er losgelöst von der Welt irgendwie existiert.

Depressiv sicher, aber ich denke andere Menschen in seinem Umfeld stören ihn nur in seinem Leben. Er will nicht dauernd gestört werden sondern einfach nur da sitzen und leben.
In der Szene wo Lucrezia ihn die ganze Zeit dazu bewegen will zu reagieren denkt er einmal: Wieder unterbrochen. Ständig unterbrach sie ihn
Da hatte ich den starken Eindruck: er will gar nicht raus aus seiner Melancholie.
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Klassische Autoren und Werke / Re: Virginia Woolf - Mrs. Dalloway
« Letzter Beitrag von Firiath am 9. Juli 2017, 16:20 »
Peter Walsh ist gerade heim gekehrt. Ihn kann ich noch nicht einschätzen. Zuerst lädt clarissa ihn nicht zur Abendgesellschaft ein. Als er geht lädt sie ihn dann doch ein. Warum hat sie ihn eigentlich nicht geheiratet?  Weil ihre Eltern dagegen waren oder habe ich noch was überlesen?

Weiter vorne hat sie geschrieben, daß sie Peter  Heiratsantrag nicht angenommen hatte, weil ihr die Beziehung zu eng war, sie Tag und Nacht und jede Sekunde miteinander verbracht hätten und wenn ich es richtig verstanden hatte wäre ihr das zuviel gewesen.... , diese bedingungslose Liebe hat ihr vielleicht Angst gemacht damals und sie hat die Sicherheit gewählt.
Ihr jetziger Mann und sie liesen sich Freiräume, leben in der Ehe ihr jeweiliges Leben,  vielleicht redet sie sich so auch eine eher nüchterne Beziehung schön. Mal sehen, über ihren Ehemann weiß man bisher ja noch nicht so viel.
Gleichzeitig hab ich aber schon das Gefühl daß sie es bedauert so gewählt zu haben oder dieser Entscheidung, der Möglichkeit zur Entscheidung  zumindest melancholisch nachsinnt, so sehr sie ihr jetziges geordnetes und priviligiertes Leben  auch schätzt. Die Szene mit den beiden während sie krampfhaft weiternäht und er sie besucht und sie beide über ihre Vergangenheit nachdenken ist sehr intensiv beschrieben,  auch ihre Gedanken darüber in der Öffentlichkeit nur ein Gesicht zu zeigen,   nie ihre anderen Seiten.

Ich tu mich nicht ganz leicht meine Gedanken zu dem Buch hier in Worte zu fassen oder einzelen Gedanken herauszupicken, weil in jeder einzelnen Szene so viel drinsteckt an kleinen und großen Beobachtungen und Reflektionen über Handlungsweisen und ihre Beweggründe und die damit einherzgehenden Gefühle. Auf jeden Fall wirklich sehr lesenswert.

 Bzgl. der Offenheit zum Thema Sexualität war ich nicht so überrascht, wahrscheinlich wegen meiner diffusen Erinnerungen an "Orlando"


Zitat
Die Handlung rund um Lucrezia finde ich auch sehr interessant. Allerdings habe ich den Eindruck dass ihr Mann glücklich in seiner eigenen Welt ist.
Hm, nein, auf mich wirkt er  schwer depressiv oder sonstwie gequält,  auf jeden Fall nicht gesund und in keinster Weise glücklich, eher als ob er losgelöst von der Welt irgendwie existiert. Seine Frau leidet darunter natürlich und weiß nicht wie sie damit umgehen soll, die Vorschläge des Arztes wirken im Augenblick auch nur begrenzt hilfreich.

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