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Allgemeines Diskussionsforum / Re: Romananfänge
« Letzter Beitrag von Zefira am Gestern um 16:12 »
"Schließlich gab ich mein neues Leben und die Menschen auf, die mir geholfen hatten, es aufzubauen, und kehrte zurück in die Welt der rätselhaften Spiele und geheimen Systeme, aus der sie mich zuvor befreit hatten."

So beginnt der Prolog von "Poeten der Nacht" von Barry McCrea; einer der bizarrsten Romananfänge, die ich kenne.
Das erste Kapitel fängt dann mit dem Satz an:
"Aber am Anfang waren da nur Wörter."
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Klassische Autoren und Werke / Re: Clarín: Die Präsidentin
« Letzter Beitrag von Zefira am 21. August 2017, 19:22 »
Da in meiner Ausgabe die Kapitel nicht nummeriert sind, wäre ich sehr dankbar, wenn mir jemand kurz sagen könnte, wie das 10. Kapitel beginnt?

Ich habe eben das Kapitel gelesen, das damit anfängt, dass Ana sich weigert, mit ins Theater zu gehen, da sie am Folgetag kommunizieren wolle. Sie bleibt also allein zu Hause, während ihr Mann und alle Bekannten mitfahren. Danach folgt die meiner Meinung nach ungemein sprechende Szene mit der Fuchsfalle.

Grüße von Zefira
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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Re: Alte Werke neu erfunden
« Letzter Beitrag von sandhofer am 21. August 2017, 17:42 »
Mal abgesehen vom damals hoch gelobten (völlig zu Unrecht hoch gelobten!) Plenzdorf (Die neuen Leiden des jungen W.) - es gibt bis ins 20. Jahrhundert hinein, wahrscheinlich noch heute, jede Menge neue Versionen von antikem Dramen (in dramatischer wie in nicht-dramatischer Form): Antigone, Amphitryon, Ödipus...

Allerdings sind die meisten (sogar Plenzdorf!) wohl über dem Niveau von Zombie-Schwarten...
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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Re: Alte Werke neu erfunden
« Letzter Beitrag von Jaqui am 21. August 2017, 08:59 »
Zwiegespalten.

Einerseits finde ich es gut. Vielleicht interessiert den einen oder anderen ja dann der originalroman und liest den auch. Was ja toll wäre.

Andererseits finde ich es nicht gut. Ich kann dir aber nicht mal eine ordentliche Begründung geben. Als ich das erste mal so einen Roman sah, dachte ich nur: sowas macht man nicht.

Gelesen hab ich noch keinen einzigen. Kann also dazu gar nichts sagen.
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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Alte Werke neu erfunden
« Letzter Beitrag von Eule am 20. August 2017, 23:39 »
Hallo  :smile:

Val McDermid, eine schottische Thrillerautorin, hat den Versuch gewagt die Handlung von Jane Austens "Northanger Abbey" in die heutige Zeit zu verlegen. 2016 ist der Roman in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Northanger Abbey" bei Harper Collins erschienen.
Die 17-jährige Cat ist ein wahrer Bücherwurm. Was sie liest? Vor allem Vampirromane oder "Stolz und Vorurteil und Zombies"- auch viele andere aktuelle Bücher- und Filmtitel finden sich im Roman. Kommunikation der Jugendlichen findet über Facebook und Twitter statt.

Entdeckt habe ich das Buch letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse und wurde nach anfänglicher Neugierde nicht enttäuscht. Beiseite legen konnte ich das Buch nicht, bis ich um vier Uhr morgens durchgelesen hatte. Begeistert hat mich vor allem, dass die Autorin es geschafft hat, den Roman wirken zu lassen, als hätte sie ihn erfunden.

Solche Neufassungen gibt es hin und wieder (sind ja auch nichts Neues), etwas aktueller sind zum Beispiel "Stolz und Vorurteil und Zombies" oder "Alice in Zombieland".

Welche Neufassungen (von Klassikern) kennt ihr? Wie steht ihr (grundsätzlich) dazu?
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Buchvorschläge / Re: William Faulkner: Licht im August
« Letzter Beitrag von Eule am 20. August 2017, 23:01 »
Danke, ich freue mich über eure lieben Rückmeldungen, auch wenn ihr nicht teilnehmen könnt/wollt :)
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Buchvorschläge / Re: William Faulkner: Licht im August
« Letzter Beitrag von Jaqui am 20. August 2017, 21:08 »
Ich bin leider derzeit komplett ungeeignet für eine leserunde. Komme zwar zum Lesen, aber nicht zum Posten langer Texte da ich nur vom Handy aus surfe.

Und bei zwei kleinen Kindern ist auch die lesezeit sehr beschränkt.
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Buchvorschläge / Re: William Faulkner: Licht im August
« Letzter Beitrag von Volker am 20. August 2017, 20:42 »
Die spaerliche Reaktion ist fuer Dich bestimmt frustrierend, zumal Du jung und verhaeltnismaessig neu hier bist. Lass Dich aber nicht verdriessen. Mach einfach mit, wenn eine andere Leserunde - oder auch Faulkner - startet. Mein Ding ist er aber leider auch nicht, trotz der Aktualitaet der Rassenfrage.
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Klassische Autoren und Werke / Re: Clarín: Die Präsidentin
« Letzter Beitrag von finsbury am 19. August 2017, 18:38 »
Vielleicht erfährt man ja noch etwas mehr über die Ehe zwischen Ana und Quintanar. Momentan wirkt es so, als wäre er ein älterer Herr (damals war man das ja wohl schon ab 40, sein Alter ist aber nicht ganz klar; zur Hochzeit ist er ja 40 und ein paar Jährchen), der wenig Interesse an einer Liebesbeziehung hat und lieber seinen Hobbies nachgeht.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Quintanar wohl impotent oder vielleicht anders orientiert ist, mittlerweile auch in seinen Fünfzigern, denn die Handlung der Hauptzeitebene beginnt anscheinend einige Jahre, vielleicht sechs bis acht, nach der Eheschließung. Im 9. oder 10. Kapitel wird erwähnt, dass Ana, wenn sie denn kein Verhältnis begönne, keinerlei körperliche Beziehung hat.
Mir gefällt der Schreibstil Claríns nach wie vor sehr gut: Er schafft dichte atmosphärische Bilder. Im neunten Kapitel wird der Rückweg Anas von einem Ausflug vor die Stadt nach Hause geschildert. Es entsteht ein wirklich eindrucksvolles Bild der abendlichen Atmosphäre dieser Oviedo nachgebildeten Kleinstadt.
Damit ihr nachkommt, habe ich jetzt erstmal eine Pause nach dem 10.Kapitel eingelegt.
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Klassische Autoren und Werke / Re: Clarín: Die Präsidentin
« Letzter Beitrag von thopas am 19. August 2017, 10:19 »
Mittlerweile bin ich im siebten Kapitel angekommen. Die Schilderung von Anas Vergangenheit war ganz interessant, ab Kapitel sechs gibt es aber wieder hauptsächlich Schilderungen der diversen Bürger von Vetusta. Auch wenn da ziemlich skurrile Personen dabei sind, kann ich mir doch nicht wirklich merken, wer wer ist. Der Erzählstil von Clarín ist sehr angenehm zu lesen, trotzdem hoffe ich auf mehr Handlung  :smile:.

Vielleicht erfährt man ja noch etwas mehr über die Ehe zwischen Ana und Quintanar. Momentan wirkt es so, als wäre er ein älterer Herr (damals war man das ja wohl schon ab 40, sein Alter ist aber nicht ganz klar; zur Hochzeit ist er ja 40 und ein paar Jährchen), der wenig Interesse an einer Liebesbeziehung hat und lieber seinen Hobbies nachgeht.
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